
Mainkofen. Mitglieder der oberbayerischen Bezirkstagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen haben sich kürzlich über die Geschichte des Bezirksklinikums Mainkofen informiert und dabei die Gedenkstätte aufgesucht. Die Zeit von 1933 bis 1945 gilt als dunkles Kapitel in der Geschichte der psychiatrischen Einrichtungen, so auch in Mainkofen. Als Ort des Erinnerns wurde deshalb 2014 eine Gedenkstätte auf dem Klinikgelände eröffnet. Damit wird der Opfer der Psychiatrie in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen gedacht, die nach den menschenverachtenden Vorgaben eines ideologisierten Regimes unmenschliches Leid erfahren mussten. Vor der Besichtigung dieser Gedenkstätte informierte Krankenhausdirektor Gerhard Schneider (l.) in über die Historie Mainkofens während der Zeit des Nationalsozialismus mit seiner gesamten Tragweite für Patienten und Angehörige. „Die Aufarbeitung dieser Zeit sei vielleicht etwas spät, aber dafür umso gründlicher erfolgt“, sagte Schneider. Im Anschluss an eine Diskussionsrunde folgte die Führung zur Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofes mit Prosektur. Es nahmen an der Besichtigung teil: Elisabeth Janner, Ottilie Eberl, Dr. Anton Speierl, Joachim Siebler, Behindertenbeauftragte Dr. Frauke Schwaiblmair und Ulrike Goldstein. − pz/Foto: Bezirksklinikum
Quelle: Passauer Neue Presse vom 15.08.2020
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